O.Univ.Prof. Dr.
Werner Pfannhauser
KEG
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FLAIR-FLOW 4 is supported by the European Commission within the 5th Framework Programme under the Quality of Life and Management of Living Resources, Key Action 1. It comprises a network that disseminates food research results to consumer groups, health professionals and the food industry in 24 European countries.

 

FFE 385/01/SME 1

 

Abfallbehandlung bei der Herstellung von Olivenöl

Ziel dieses abgeschlossenen "shared cost"-Projektes war die Erarbeitung umfassender Maßnahmen zur Behandlung der Rückstände aus der Zweiphasenextraktion von Olivenöl und die Verbreitung der Ergebnisse in einem Katalog sowie einer Datenbank für alternative Herstellungsverfahren und deren wirtschaftliche Auswirkungen.
95 % der Weltolivenölproduktion, die auf 2,4 Milllionen t pro Jahr geschätzt wird, kommen aus den Mittelmeerländern. Die größten Produzenten sind Spanien (950 000 t), Italien (450 000 t) und Griechenland (430 000 t).
Die Auswirkungen auf die Umwelt sind beträchtlich, weil in der Produktion ca. 12 Millionen t Wasser eingesetzt werden und 8 Millionen t Rückstände anfallen.
Das Pressen der Oliven ist in vielen modernen Anlagen durch Dekantierzentrifugen ersetzt worden, die das ÖL von den Feststoffen (alperujo, ein schlammähnlicher Rückstand) trennen. Danach wird das Olivenöl mittels physikalischer Verfahren von feinen Feststoffpartikeln und Wasser gereinigt.
Im Rahmen des Projektes wurden die Ölausbeute optimiert, der Wasserverbrauch minimiert sowie optimale Behandlungsbedingungen für den alperujo-Schlamm erarbeitet. Die Rückstände (alperujo-Schlamm) sollten als Tierfutter und Kompost verwendet werden bzw. zur Trocknung im Fliessbett, zur Verbrennung und anaerober Aufbereitung eingesetzt werden.

Projekt Nr.: FAIR3-CT96-1420 (IMPROLIVE) http://www.umc.es/info/improliv

Projektkoordinator:

Prof. José Manuel Aragón Romero
Universidad Complutense de Madrid,
Departamento de Ingeniería Químíca,
ES-28040 Madrid
Tel./Fax: 0034-91-3944173,
Email: jomar@quim.ucm.es

Österreichischer FFE-4 Netzwerkleiter:

O. Univ. Prof. Dr. Werner Pfannhauser
Institut für Lebensmittelchemie und -technologie
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