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FLAIR-FLOW 4 is supported by the European Commission within the 5th Framework Programme under the Quality of Life and Management of Living Resources, Key Action 1. It comprises a network that disseminates food research results to consumer groups, health professionals and the food industry in 24 European countries. |
FFE 530/02/SME 50
Im Rahmen einer Pilotstudie
wurden kürzlich einige Gene identifiziert, die wahrscheinlich an der Ausbildung
der Fettleibigkeit beteiligt sind. Fettleibige Kinder wurden mit dünnen und
normal gewichtigen Schülern und mit fettleibigen Patienten, deren Nahrungsfettaufnahme
relativ niedrig beziehungsweise relativ hoch war verglichten. Nun sind umfassende
Humanstudien geplant, um uns näher zur Auflösung der folgenden Frage zu bringen:
Wie und in welchem Ausmaß ist der menschliche Genotyp an der Ausbildung von
Fettleibigkeit beteiligt? Fettleibigkeit ist ein dauerhaftes und schnell wachsendes
Problem in Europa und den USA. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass die Fettleibigkeit
in einer komplizierten Weise von der Menge der Nahrungsaufnahme in Bezug auf
den Energieverbrauch und von der Art und Menge von Nährstoffen, vom Appetit,
Stoffwechsel, von psychologischen Faktoren und vom menschlichen Genotyp beeinflusst
wird. Das vermehrte Auftreten der Fettleibigkeit in den meisten höher entwickelten
Ländern kann nur zum Teil durch einen niedrigen Energieverbrauch erklärt werden.
Es ist bekannt, dass das Gefühl der Sättigung von mehreren Faktoren, wie Füllungsgrad
des Magen-Darm-Trakts, Kohlehydratgehalt der Ernährung und von Hormone (Leptinen)
abhängt, aber die Mechanismen und die Bedeutung der genetischen Faktoren sind
noch weitgehend ungeklärt. Das menschliche Genom, das im Jahr 2001 aufgeklärt
wurde, stellt eine starke Waffe im Kampf gegen viele Krankheiten dar. Nun
werden wir immer mehr in der Lage sein, Genome spezifischer Gruppen in Bezug
auf Gesundheitsprobleme, wie Fettleibigkeit zu identifizieren, und sowohl
die von spezifischen Genen exprimierten Proteine, als auch den Einfluss des
Stoffwechsels zu untersuchen. Das ist genau eine der Aufgaben, die Wissenschafter
in diesem Projekt in Angriff nehmen werden. Aber sie werden auch andere Aspekte
einbeziehen, zum Verständnis der Gründe für Fettleibigkeit beitragen sowie
Fortschritte in der Frage erarbeiten, wie diese wachsende Tendenz zum Übergewicht
aufzuhalten ist. Ein zusammenfassender Bericht über Fettleibigkeit, der von
der "British Nutrition Foundation" geschrieben wurde, wird im Herbst
2002 veröffentlicht.
Bitte nehmen Sie für weitere Informationen direkt Kontakt mit dem Koordinator
des Projekts Kontakt auf.
Projektnr.: QLK1-2000-00515 (DIET AND OBESITY)
Projektkoordinator:
Dr. J.G. Mercer
Molecular Neuroendocrinology Group
Aberdeen Centre for Energy Regulation and Obesity Rowett Research Institute,
Aberdeen Scotland AB21 9SB, UK
Tel [44]1224 716662;
Fax: [44]1224 716653
e-mail jgm@rri.sari.ac.uk
URL: http://www.rowett.ac.uk/divisions/appetite/appetite.html#2
http://www.abdn.ac.uk/acero/
O. Univ. Prof. Dr. Werner
Pfannhauser
Institut für Lebensmittelchemie und -technologie
TU Graz
Petersgasse 12/2
A-8010 Graz
Tel.: 0316/873 6471
Fax: 0316/873 6971
e-mail: keg@pfannhauser.at
Internetz: http://www.pfannhauser.at