O.Univ.Prof. Dr.
Werner Pfannhauser
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FFE-625-03-CG 79

 

Gesunde mediterrane Lebensmittel

Die gesundheitsfördernden Effekte von zahlreichen lokal begrenzten Produkten der mediterranen Region werden in einem neuen EU-Projekt untersucht. An diesem Projekt beteiligen sich 7 europäische Partner von Griechenland bis Großbritannien.
Die Menschen der mediterranen Zone essen generell mehr Gemüse und Obst als die Bevölkerung in den anderen europäischen Ländern und in den Vereinigten Staaten. Bisherige Studienergebnisse zur mediterranen Ernährungsweise haben den Forschern gezeigt, welchen Einfluss einige natürliche Inhaltsstoffe wie Flavonoide und manche Fettsäuren auf unsere Gesundheit haben.
Jedoch über die gesundheitliche Bedeutung von regional begrenzten mediterranen Gemüsearten und Hauptnahrungsmitteln, die nicht so regelmäßig konsumiert werden, ist bisher noch sehr wenig bekannt. Deren Beitrag zur gesunden Ernährung ist noch gänzlich unerforscht, da diese Nahrungsmittel in den bisherigen Projekten vernachlässigt worden sind.
Das besagte neue Forschungsprojekt möchte die mediterrane Ernährungsweise umfassend evaluieren. Dabei sollen auch die lokalen Variationen dieser Ernährungsform berücksichtigt werden. Regionale pflanzliche Produkte, Pilze und Nahrungsergänzungsmittel pflanzlichen Ursprungs, wie beispielsweise Extrakte, die traditionellerweise in manchen ländlichen Regionen Griechenlands und Süditaliens verwendet werden, sollen untersucht werden. Die genannten Extrakte gelten als Nahrungszusätze mit teilweise bedeutendem antioxidativen Potential. Eine schützende Wirkung vor Diabetes wird einigen diesen Extrakte auch nachgesagt.
Die Forscher planen insgesamt mehr als 150 pflanzliche Produkte im Labormaßstab zu evaluieren. Vor allem die möglichen antioxidativen Aktivitäten und die möglichen schützenden Wirkungen vor Herzkreislauferkrankungen sollen untersucht werden.

Dieses Projekt wird dazu beitragen, den Zusammenhang zwischen Ernährung und chronischen Erkrankungen besser zu verstehen. Das Hauptaugenmerk wird auf altersbezogene chronische Erkrankungen gelegt. Das Projekt wird die wissenschaftlichen Grundlagen zur Entwicklung von neuen "gesunden" Produkten, basierend auf regionalen Traditionen in Europa, liefern.


Project Reference: QLK1-2001-00173 (LOCAL FOOD-NUTRACEUTICALS)
http://www.biozentrum.uni-frankfurt.de/Pharmakologie/EU-Web/index.html
Project contact: Prof Michael Heinrich
University of London
The School of Pharmacy
Center for Pharmacognosy and Phytotherapy
Brunswick Square, 29/39
WC1N 1AX London, UK
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