O.Univ.Prof. Dr.
Werner Pfannhauser
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FFE 659-03-HP 92

 

Antioxidantien und ihre Funktionen

Antioxidantien werden mit der Verhütung verschiedener chronischer Krankheiten in Verbindung gebracht, z.B. Herzkrankheit und Krebs. Ein neues Forschungsprojekt soll untersuchen, inwieweit das Antioxidans Resveratrol der menschlichen Gesundheit zuträglich ist.
Resveratrol (oder 3,4,5-trihydroxystilbene) ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der natürlicherweise in Nahrungsmitteln wie Wein, Trauben und Erdnüssen sowie in einigen medizinischen Pflanzen, wie z.B. Eukalyptus vorkommt. Dieses starke Antioxidans wurde mit der Vorbeugung von z.B. Arteriosklerose, bestimmten Krebsarten und Parkinsonscher Krankheit in Zusammenhang gebracht. Resveratrol agiert auch als Phytoöstrogen, welches die Wirkungen des Hormons Östrogen nachahmt und dieses an dessen Rezeptoren verdrängen kann. Es wird angenommen, dass Phytoöstrogene gegen hormonabhängige Krebsarten (z.B. Brustkrebs) und Osteoporose Schutz bieten.
Bisher gibt es nur wenige Studien über den menschlichen Resveratrolstoffwechsel. Kürzlich konnte jedoch gezeigt werden, dass Resveratrol unter Bildung von Resveratrol-Glucuroniden und Schwefelmetaboliten in der Leber verstoffwechselt wird. Das Projekt Marek Murias untersucht nun die antioxidativen und antiproliferativen Wirkungen dieser Metaboliten genauer.
Einige der Projektziele sind:

Die Forschungsresultate könnten in die Entwicklung von Zusatzstoffen mit antioxidativen Eigenschaften einfliessen. Somit könnten Morbidität und Mortalität für koronare Herzkrankheit und Krebs möglicherweise beeinflusst werden.

Projekt Nr.: QLK1-2001-51859 (MAREK MURIAS)
Projektkoordinator: Prof. Dr. Walter Jäger
University of Vienna
Institute of Pharmaceutical Chemistry
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E-mail: walter.jaeger@univie.ac.at

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