Hochleistungsgele

F-FE 325/99

 

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Das Ziel dieses FAIR - Projektes ist die Herstellung von Hochleistungsgelen aus Alternativquellen (genannt "Alternativgele" oder einfach "AGs), oder aus Gemischen von kommerziellen Gelen mit AGs. Geforscht wird mit 12 verschiedenen Gelproben aus Kabeljau, Grillen, Süßwasserfisch, Kuhhaut/Knochen und Schweinehaut/Knochen.

 

 

Für mehr Information kontaktieren Sie bitte: Dr. M. Gudmundsson, Food Technology Department, Technological Institute of Iceland, Keldnaholt, IS-112, Reykjavik, Iceland. Tel: +354-5707100; Fax: +354-5707111; E-mail: Magnus.Gudmundsson@iti.is

 

 

Nationaler Netzwerkleiter

O.Univ.Prof.Dr. Werner Pfannhauser
Institut für Bio- und Lebensmittelchemie
Technische Universität Graz
Tel: 0316 873 64 70
Fax: 0316 873 69 70
e-mail: f548pfan@mbox.tu-graz.ac.at.

 

Hochleistungsgele

F-FE 325/99

 

Das Ziel dieses FAIR - Projektes ist die Herstellung von Hochleistungsgelen aus Alternativquellen (genannt "Alternativgele" oder einfach "AGs), oder aus Gemischen von kommerziellen Gelen mit Ags. Geforscht wird mit 12 verschiedenen Gelproben aus Kabeljau, Grillen, Süßwasserfisch, Kuhhaut/Knochen und Schweinehaut/Knochen. Die Gele werden nach dem Herstellungsprozeß unterschieden z.B. mit Basen oder Säuren, und auch nach dem Molekulargewicht als hohes (HMW) oder niederes (LMW) Molekulargewicht.

 

Der Bedarf an AGs ist eine auf geschätzte 3 % Zunahme der Nachfrage in Europa nach Gelen und eine verringerte Verfügbarkeit an Rohmaterialien (Schweinehäute und Rinderfelle) für die Gelproduktion zurückzuführen. Die strukturellen und funktionellen Eigenschaften der AGs werden untersucht z.B.:

 

Die Ergebnisse zeigen, daß das Molekulargewicht eine zentrale Bedeutung für die Viskosität der Gele darstellt. HMW-Gele ergeben die höchste Viskosität; HMW-Gele entwickeln auch mehr Helices als LMW-Gele während des Abkühlens der Lösungen. Die Aminosäurezusammensetzung ist ein wichtiger Faktor für die Temperaturen bei der Gelbildung und bei der Gelschmelze. Fischgele zeigen eine sehr geringe Gelbildung bzw. Schmelztemperaturen und einen niederen Gehalt an Hydroxyprolin und Prolin. Im Vergleich zeigen die Säugetiergele bei allen diesen Parametern die höchsten Werte.

 

 

Für mehr Information kontaktieren Sie bitte: Dr. M. Gudmundsson, Food Technology Department, Technological Institute of Iceland, Keldnaholt, IS-112, Reykjavik, Iceland. Tel: +354-5707100; Fax: +354-5707111; E-mail: Magnus.Gudmundsson@iti.is