Algen für natürlich jodierte Salze
F-FE 326/99
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Die Auswahl von neuen natürlichen Inhaltsstoffen wie z.B. Algen für die Jodierung von Salz sind das Ziel dieses laufenden Projektes. Algen findet man reichlich entlang der europäischen Küsten und sie enthalten sowohl die anorganische als auch die organische Form des Jods. Das Ziel ist die Nutzung einer Algenzubereitung als Ersatz für die Verwendung von traditionellen Iodid und Jodat in jodierten Salzen. Es besteht ein Bedarf den Jodmangel zu bekämpfen, in erster Linie in europäischen Ländern und auf lange Sicht auch in tropischen Staaten.
Für mehr Information kontaktieren Sie bitte: Dr. P. Marchal, Centre d`Etude et de Valorisation des Algues (CEVA), Presque`ìle de pen Lan, BP 2, 22610 Pleubian, France. Tel: +33-296-229350; Fax: +33-296-228438; E-mail: algue@ceva.fr
Nationaler Netzwerkleiter
O.Univ.Prof.Dr. Werner Pfannhauser
Institut für Bio- und Lebensmittelchemie
Technische Universität Graz
Tel: 0316 873 64 70
Fax: 0316 873 69 70
e-mail: f548pfan@mbox.tu-graz.ac.at.
Algen für natürlich jodierte Salze
F-FE 326/99
Die Auswahl von neuen natürlichen Inhaltsstoffen wie z.B. Algen für die Jodierung von Salz sind das Ziel dieses laufenden Projektes. Algen findet man reichlich entlang der europäischen Küsten und sie enthalten sowohl die anorganische als auch die organische Form des Jods. Das Ziel ist die Nutzung einer Algenzubereitung als Ersatz für die Verwendung von traditionellen Iodid und Jodat in jodierten Salzen. Es besteht ein Bedarf den Jodmangel zu bekämpfen, in erster Linie in europäischen Ländern und auf lange Sicht auch in tropischen Staaten.
Eine rote (Gracilaria verrucosa) und eine braune (Laminaria hyperborea) Alge wurden, basierend auf vorangegangenen Ergebnissen, für gründliche Studien herangezogen. Erstgenannte enthält hauptsächlich organisches Jod während letztere besonders hohe Mengen anorganisches Jod enthält ohne einen begleitenden hohen Gehalt an schweren Metallen. Der Jodgehalt beider Algenarten variiert mit dem Ort der Ernte an der bretonischen Küste zwischen 4000 und 5000 mg/kg.
Ein neuer Mischungsprozeß wurde entwickelt, um die Trennung des Algenmehls vom Salz zu verhindern. Dies war notwendig für die "visuelle Akzeptanz" und auch aus regulatorischer Erfordernis, um den gleichmäßigen Gehalt an Jod im Algen/Salz-Gemisch zu garantieren. Die Stabilität von Jod im Algen/Salz-Gemisch war ähnlich dem "klassischen Jod" oder des Jodates nach 180 Tagen Lagerung (in einer Reihe von Verpackungsmaterialien) unter europäischen Lagerbedingungen. Jedoch zeigte sich ein Verlust an Jod (beim "Algen" und "klassischen" Typ) während der Lagerung unter tropischen Bedingungen (hohe Feuchtigkeit) ohne Verwendung von wasserundurchlässigen Verpackungen.
Konsumententests bezüglich der Akzeptanz ergaben eine Bevorzugung von jodiertem Salz aus roten Algen, während klinische Versuche in Brüssel und Marseilles deutlich die Bioverfügbarkeit des Jod aus den Algen zeigten
Für mehr Information kontaktieren Sie bitte: Dr. P. Marchal, Centre d`Etude et de Valorisation des Algues (CEVA), Presque`ìle de pen Lan, BP 2, 22610 Pleubian, France. Tel: +33-296-229350; Fax: +33-296-228438; E-mail: algue@ceva.fr