Artenidentifizierung in verarbeiteten Meeresfrüchten

F-FE 327/99

 

 

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Filetieren, zerteilen und zerkleinern verdecken morphologischen Charakteristika von Fisch. Deshalb kann Artenidentifizierung bei verarbeiteten Meeresfrüchten schwierig sein und ist die Aufgabe in diesem laufenden FAIR-Projekt. Angewendet werden Methoden, die auf der Analyse von DNA-Fragmenten basieren. Dies schaffte einen erfolgreichen Zugang zur Identifizierung von Arten in sterilisierten Produkten wie z.B. beim Nachweisen von konserviertemThunfisch in einem vorangegangenen Projekt gezeigt werden konnte.

 

Für mehr Information kontaktieren Sie bitte: Dr. R. Pèrez Martìn, Instituto de Investigaciones Marinas (IIM.CSIC), Eduardo Cabello 6, 36208 Vigo, Spain. Tel: +34-98623-1930; Fax: +34-98629-2762; E-mail: ricardo@iim.csic.es

 

 

Nationaler Netzwerkleiter

O.Univ.Prof.Dr. Werner Pfannhauser
Institut für Bio- und Lebensmittelchemie
Technische Universität Graz
Tel: 0316 873 64 70
Fax: 0316 873 69 70
e-mail: f548pfan@mbox.tu-graz.ac.at.

Artenidentifizierung in verarbeiteten Meeresfrüchten

F-FE 327/99

 

Filetieren, zerteilen und zerkleinern verdecken morphologischen Charakteristika von Fisch. Deshalb kann Artenidentifizierung bei verarbeiteten Meeresfrüchten schwierig sein und ist die Aufgabe in diesem laufenden FAIR-Projekt. Angewendet werden Methoden, die auf der Analyse von DNA-Fragmenten basieren. Dies schaffte einen erfolgreichen Zugang zur Identifizierung von Arten in sterilisierten Produkten wie z.B. beim Nachweis von konserviertem Thunfisch in einem vorangegangenen Projekt gezeigt werden konnte. DNA-Analysentechniken zur Speziesidentifizierung beruhen auf dem Einsatz spezieller Primer, um Abschnitte der mitochondralen DNA mittels der Polymerasekettenreaktion zu amplifizieren.

Während des ersten Projektjahres wurden Quellen für authentische Arten oder Produkte identifiziert und Extraktionsmethoden für die verschiedenen, gefundenen Gewebetypen entwickelt. Zum Beispiel bestehen einige Produkte hauptsächlich aus Fischmuskelgewebe während andere wie Kaviar, Fischpasteten oder Babynahrung einen hohen Gehalt an anderen Bestandteilen wie Kohlenhydrate oder Fett enthalten. Die DNA wurde aus Weichtieren, Kaviar, Fischmehl Fischpasteten oder fischhältiger Babynahrung isoliert und erfolgreich für Polymerase-Kettenreaktionen verwendet. Man hat unterschiedliche mitochondrale DNA-Fragmente sequenziert und die meisten authentischen Arten analysiert. Dies erlaubt eine Einteilung der verschiedenen Species in Gruppen wie z.B. Schellfische, Plattfische, Lachsfische, Kaviar.

 

Basierend auf den Daten dieses Projektes wurde eine web-Seite für eine Fischartenidentifizierung eingerichtet. Enthalten sind auch Informationen von anderen web-Seiten die Fischartenidentifizierung zum Thema haben.

 

Für mehr Information kontaktieren Sie bitte: Dr. R. Pèrez Martìn, Instituto de Investigaciones Marinas (IIM.CSIC), Eduardo Cabello 6, 36208 Vigo, Spain. Tel: +34-98623-1930; Fax: +34-98629-2762; E-mail: ricardo@iim.csic.es