Evaluierung der genetischen Verschiedenheit von Oliven
F-FE 348/99
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Oliven (Olea europaea L.) und Olivenöl sind das
Haupthandelsprodukt im südlichen Europa. Deshalb ist es wichtig, das volle genetische
Potential der Oliven kommerziell zu verwerten, um die Anwendung und die Nachhaltigkeit
dieser Frucht zu optimieren und zu erweitern. Dieses laufende FAIR-Projekt behandelt den
Ursprung und die genetischen Verwandtschaften der verschiedenen Olivenarten und es
arbeitet an der Bildung einer Genomkarte mit verschiedenen Merkmalen, die von
agrarwirtschaftlichem Interesse sind.
Für mehr Information kontaktieren Sie bitte: Dr. L. Baldoni, Instituto die Recerche sulla Olivicoltura - C.N.R., Via Madonna Alta, 128, Perugia, Italy. Tel: +39-075-5054271; Fax: +39-075-5000286; E-mail: L.Baldoni@iro.pg.cnr.it
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Evaluierung der genetischen Verschiedenheit von Oliven
F-FE 348/99
Oliven (Olea europaea L.) und Olivenöl sind das Haupthandelsprodukt im südlichen Europa. Deshalb ist es wichtig, das volle genetische Potential der Oliven kommerziell zu verwerten, um die Anwendung und die Nachhaltigkeit dieser Frucht zu optimieren und zu erweitern. Dieses laufende FAIR-Projekt behandelt den Ursprung und die genetischen Verwandtschaften der verschiedenen Olivenarten und es arbeitet an der Bildung einer Genomkarte mit verschiedenen Merkmalen, die von agrarwirtschaftlichem Interesse sind.
Eine ausführliche Studie über die genetische Verschiedenheit von Oliven wurde beendet und die gesamten Keimquellen wurden evaluiert, um ein allgemeines Verstehen des genetischen Potential der Oliven zu erreichen. Beispiele der Ergebnisse beinhalten die Möglichkeit mit "Markern" zwischen kultivierten und wilden Oliven zu unterscheiden und die Ausbreitung der Verschiedenartigkeit zu beweisen. Die Analyse einer großen Anzahl von wilden Oliven ergab eine Komplexstruktur innerhalb der Olivenmatrix und die Unterscheidung von vier Gruppen Olea-Typen. Studiert wurden die Evolution der Olivenkulturen und die Geschichte ihrer Ausbreitung entlang der Mittelmeerküste, wobei Unterschiede zwischen den Züchtungen geklärt werden konnten: die sich unterschiedlich verbreiteten Sorten der Ostseite zeigten eine Verwandtschaft mit den örtlichen Wildpopulationen, während die westlichen Mittelmeerländer sich als ein Gebiet erwiesen in das aus dem Osten Olivenbäume eingeführt wurden. Diese wurden hybridisiert und mit einheimischen Oliven rückgekreuzt.
Ein anderes Ziel dieses Projektes ist die Identifizierung von Markern über deren Merkmal die Fruchtqualität kontrolliert werden kann. Solche Strategien zielen darauf ab die Präzision und die Effizienz von Qualitäts- und Quantitätsmerkmalen im Zusammenhang mit der Markerauswahl zu vergrößern. Für die Sortenevaluierung erwiesen sich molekulare Marker zur genetischen Charakterisierung als geeignet. Diese erlauben eine Kennzeichnung des Pflanzenmaterials und die Identifizierung von Züchtungen. Aus den Projektergebnissen ergaben sich viele indirekter Erfolge zusammen mit der Möglichkeit neue Züchtungsstrategien auszunutzen, die zu einem bedeutenden Fortschritt der Sortenvielfalt führen.
Für mehr Information kontaktieren Sie bitte: Dr. L. Baldoni, Instituto die Recerche sulla Olivicoltura - C.N.R., Via Madonna Alta, 128, Perugia, Italy. Tel: +39-075-5054271; Fax: +39-075-5000286; E-mail: L.Baldoni@iro.pg.cnr.it