"DAFNE" benutzt die genau untersuchten Haushaltsbudgetdaten
F-FE 356/00
DAFNE ist die Abkürzung für Data Food Networking und beabsichtigt die Herausgabe einer gesamteuropäischen Lebensmitteldatenbank, für den household budget surveys (HBS). Das DAFNE II Projekt wurde von EU AIR- Programm unterstützt und verwendet Daten aus Irland, Luxemburg, Norwegen, Spanien, Vereinigtes Königreich und Griechenland. Die DAFNE II Daten, gleich wie jene von DAFNE I, beinhalten die tatsächlichen Unterschiede von Lebensmittelgewohnheiten in den verschiedenen europäischen Ländern. Die Unterschiede weisen sowohl qualitative als auch quantitative Aspekte auf. Einige allgemeine Ergebnisse sind folgende:
In Luxemburg und Spanien überschreitet der Fleischverbrauch 175 g/Person/Tag, während Norwegen, Irland und das Vereinigte Königreich einen von etwa 130 g/P/T aufweist. Den geringsten Schweinefleischverbrauch hat Norwegen, während Spanien, wie erwartet, den weitaus höchsten Fischverzehr (75 g/P/T) hat, gefolgt von Norwegen (40 g/P/T) und Griechenland (38 g/P/T)
Die insgesamt aufgenommen Fettmengen sind in Griechenland (70 g/P/T) und Spanien (60 g/P/T) am höchsten, wobei, Butter und tierisches Fett nur 1% bzw. 2% davon ausmachen, betragen aber in Norwegen 20%, im Vereinigten Königreich 32%, in Luxemburg 41% und in Irland 63%. Olivenöl ist die Hauptquelle der Fettzufuhr in Griechenland und Spanien (91% bzw. 95%). Der Gemüseverzehr ist in Griechenland am höchsten (229g/P/T), gefolgt von Luxemburg (180g/P/T) und Spanien (179g/P/T). Der Obstverzehr folgt einen ähnlichen Verlauf.
Länder, die weniger Milch zu sich nehmen, wie Griechenland (190 ml/P/T) und Luxemburg (154 ml/P/T), neigen dazu mehr Käse zu sich zu nehmen (45 g/P/T) bzw. (55 g/P/T). Der Milchkonsum liegt in Irland bei 484ml/P/T. Dies ist auch der höchste Verbrauch unter den DAFNE II – Ländern.
Die Ergebnisübersicht sind in einen 162-seitigen Bericht enthalten mit dem Titel ("Methoden der Gewinnung von HBS- Daten und Nahrungsmittelaufnahmeergebnisse in sechs europäischen Ländern (EUR 18357 EN)
Für eine Kopie des Berichtes wenden sie sich an:
Mr. L. Breslin, ad the Commission of the European Union, Research DG/B.I-1,
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