Bindeglied zwischen Fettleibigkeit und Herzkranzgefäßleiden
F-FE 359/00
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Herzkranzgefäßleiden (CVD) sind ein bedeutendes Gesundheitsproblem in Europa und der Verursacher von 50 % oder mehr aller Todesfälle. Die Annahme, dieser Forschungsarbeit (bezeichnet als "FATLINK") im FAIR- Programm, ist, daß Speisefettsäuren ein wichtiger Vermittler für die Entstehung von Fettleibigkeit und Herzkranzgefäßleiden sind. Ein Verständnis dieser Vermittlungsrolle ist lebenswichtig hinsichtlich einer gesundheitsbezogenen Ernährungsberatung und Behandlung (pharma-gologisch; neu "erzeugte" Lebensmittel) für diese Leiden.
Im ersten Jahr des Projektes hat man sich speziell auf vier Gebiete festgelegt. Erstens wurde die Rolle der hormonspezifischen Lipase (für den Fettabbau) in den Unterhautfettzellen von fettleibigen und nicht fettleibigen Patienten untersucht. Die großtmögliche lipolytische Kapazität (Fettabbaupotential) der Fettzellen nahmen bei den ersteren ab, ebenso auch die Enzymaktivität, die Proteinexpression und das mRNA- Level in den Fettzellen. Zweitens, die sogenannten "uncoupling proteins -2 und -3" (UCP2 und UCP3) sind unlängst postuliert worden. Sie spielen eine Rolle in der Kontrolle des Energieverbrauches . Die Projektergebnisse haben gezeigt, daß eine Erhöhung von UCP2 und UCP3 während einer strengen Wärmeeinschränkung bei beiden, sowohl mageren als auch fettleibigen, Testpersonen zu beobachted ist. Außerdem, erhöht man bei gesunden Freiwilligen, im Plasma den freien Fettsäurespiegel durch eine fünfstündige Fettinfusion so bewirkt es die Expression von UCP3.
Drittens wurden die Wirkung auf den Fettgewebeabbau bei normalen und ausdauernden Training durch adrenergischen Kontrolle aufgezeichnet. Aerobic bewirkt eine Erhöhung der Glycerolkonzentration (im Plasma und Fettgewebe), als Antwort auf b-adrenergischen Anregung. Dies deutet darauf hin, daß der beobachtete niedrige b-adrenergischen Spiegel eine Antwort im Fettgewebe von fettleibigen Versuchspersonen ist, der möglicherweise durch körperliche Bewegung verbessert werden könnte. Viertens, eine höhere Plasma- "plasminogen activator inhibitor-1" (PAI-1) Aktivität ist verbunden mit koronaren Herzleiden und Fettleibigkeit. Unterhautfettgewebe scheidet mehr PAI-1 aus, als Eingeweidefettgewebe. Mittlerweile ist das erstere das größere Fettdepot, es kann bedeutsam zum Blut PAI-1 Spiegel bei fettleibigen Testpersonen beitragen.
Für mehr Informationen wenden sie sich an:
Dr. D. Langin, INSERM U317,
Institut Louis Bugnard, Bâtiment L3, CHU Rangueil,
31403 Toulouse Cedex 4, France.
Tel: +33-562-172950; Fax: +33-562-331721;
E-mail: langin@rangueil.inserm.fr.
FATLINK web page: http://www.isao.org/research/fatlink.htm